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Meine persönliche Erfahrung mit dem FUJI X-System Teil 1 von 3

Wie einige vielleicht wissen bin ich, nach Jahren Olympus FourThirds, Anfang des Jahres 2015 zum FUJi X Series System gewechselt. In diesem Beitrag, den ich in drei Teile geteilt habe, möchte ich einmal über meine persönlichen Erfahrungen berichten. Dies ist kein Testbericht über das X System von FUJI und deren Kameras sowie Objektiven. Vielmehr möchte ich meine Beweggründe und Erfahrung der letzten zehn Monate weitergeben. Viele Websites wie dpreview.com oder photoblogger.com haben zu diesen Kameras Testberichte geschrieben und Qualitäten des X-Trans Sensors dargelegt. In dem ersten Teil möchte ich die Vorgeschichte und den Systemwechsel beschreiben.

Die Vorgeschichte
Mein erster Kontakt mit Fotografie liegt schon sehr lange zurück, etwas genauer gesagt in den 80ern. Begonnen hat alles mit einer Praktika SLR. Später folgte eine Nikon FE2, der ich noch heute nachtrauere, da ich sie gegen eine Nikon F601 in Zahlung gegeben habe.

Meine ersten Gehversuche mit digital Fotografie machte ich auf einer Olympus C830L. Danach folgten in kurzen Abständen ingesamt sechs verschiedene Point-And-Shoot und Bridge Kameras von Canon, Nikon und FUJI. Im Jahre 2008 folgte dann der Wechsel zu einer „richtigen“ SLR Kamera, einer Olympus E-510. Warum ich zu Olympus wechselte, war einfach: Olympus entwickelte mit FourThirds damals ein komplett digitales System mit kompakten Objektiven.

Im Jahre 2009 brachte Olympus die spiegellose Kamera E-P1 mit einem neuen Bajonett aber gleichem Sensor auf den Markt, ernannte es zum Nachfolger der FourThirds Systems und nannte es MicroFourThirds. Dass mich diese Nachricht nicht begeistert hat war verständlich, da ich einiges in das System investiert habe.

Nach der Photokino 2014 stellte sich also die Frage eines Wechsels zum MicroFourThids System. Die ersten Test der Kameras auf der Photokina 2010 und 2012 haben bei mir keine wirkliche Begeisterung geweckt, die Kameras waren doch recht klein und der EVF (elektronische Sucher) war doch sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Qualität der Aufnahmen bei wenig Licht konnte mich nicht vollends überzeugen. Zwar gab es schon deutliche Verbesserungen zu der sehr durchwachsenen Low Light Performance des FourThirds Sensors in den E-Serie Kameras, jedoch waren die Schritte für mich nicht groß genug.

Die Frage: Systemwechsel?
Es stellte sich also die Frage ein Systemwechsel zu machen. Ein Wechsel zu den Major Playern Canon oder Nikon stellte sich für mich aber nicht, da mir die Kameras und besonders die Objektive zu massiv waren. Was ich wollte, waren Kameras, die klein und leicht waren, wie ich es von dem FourThirds System gewohnt war.

Durch einen Besuch auf dem FUJI Stand auf der Photokino 2014 wurde ich auf die FUJI X-Serie mit dem ungewöhnlichen X-Trans Sensor aufmerksam. Nach Studium einiger Tests entschied ich mich für den Kauf meiner ersten X-System Kamera, der FUJI X-E1 mit zwei Kit-Objektiven.

Schon bei den ersten Projekten, die ich im Frühjahr fotografiert haben, fiel mit das enorme Potential dieses Systems auf. Die exzellente Bildqualität und der enorme Dynamikumfang des X-Trans Sensors hat mich sehr beeindruckt. Das Rauschen bleibt selbst bei ISO6400 noch erträglich, was bei dem FourThirds Sensor nicht einmal bei ISO800 möglich war. Und selbst das Bildrauschen ist sehr angenehm und mutet, bedingt durch den X-Trans Sensor mit seiner ungewohnten Anordnung der Farbfilter auf dem Sensor, fast wie Filmkörnung an.

LINKS
FUJI Europa Website
X-Trans auf Wikipedia (Englisch)

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