ComputerFotografieReviewReviewsSoftwareSoftware

Erste Erfahrungen: Bildverwaltung PIXAVE2

Auf der Suche nach einer guten und bezahlbaren Lösung um Bilder zu Katalogisieren bin ich auf Pixave gestossen. Die Software gibt es schon seit einiger Zeit und wurde erst kürzlich von Apple mit dem „Best of 2015 App“ Auszeichnung geehrt. Das Programm, dass bereits kürzlich in Version 2 erschienen ist, bietet eine Vielzahl an Ordnungstools an. Es unterstützt Apples RAW Engine und damit sehr viele Dateiformaten. Natürlich werden auch die üblichen Formate wie JPEG, JPEG2000, PNG, TIFF, PSD, usw. unterstützt. Neben den Bildformaten werden auch die weit verbreiteten Videoformate sowie Office-Dateiformate wie Word, Excel, Powerpoint, Pages, Numbers, usw. unterstützt. Das Programm ist für OS X via AppStore verfügbar und kostet 14,99 Euro.

Durch Doppelklick auf eines der Bilder öffnet sich das Bild in einem Einzelfenster können die Einzelheiten zum Bild angezeigt werden. Daneben können Bilder benannt, verschlagwortet und auch leichte Korrekturen gemacht werden. Weitere Funktionen ist der Export der Bilddatei, Druck und Bearbeitung in einem externen Editor. 

Beim ersten Start wird eine Bibliothek im Benutzerordner angelegt. Es können natürlich jederzeit weitere neue Bibliotheken auf jedem beliebigen Laufwerk erstellt werden. Der Import kann via Menü erfolgen, ist aber am Einfachsten durch das kleine Pixave-Mini Importfenster durchführbar, dazu wird das obere kleine Icon in der dunklen Seitenleiste geklickt. Daraufhin öffnet sich das Mini Fenster und die Bilder können durch einfaches Drag-n-Drop importiert werden. Durch schliessen des Mini-Fensters öffnet sich das große Programmfenster wieder. Vor dem Import ist es aber ratsam eine sog. Collection anzulegen. Ich habe z.B. für jede meiner Kameras eine Collection angelegt. 

Die importierten Bilder können natürlich mit Schlagworten (Tags) versehen werden. Die Software analysiert auch die dominierende Farbe. Dies ist sehr hilfreich um Bilder zu einer bestimmten Farbkombination zu finden. 

Neben den erwähnten Funktionen bietet die Software noch weitere gute Funktionen, die ich in einem weiteren Beitrag mit meiner Langzeiterfahrung beleuchten werde. 

Erster Fazit:
Die Software ist selbst bei meinen 7000 RAW Bildern, die ich testweise importiert habe, sehr schnell, und dies auch bei etwas schwächeren Macs. Die Funktionen, die ich oben erwähnt habe können überzeugen und machen Lust auf mehr. Interessant wäre z.B. eine integration der Apple Erweiterungen, wie sie auch Apple Fotos besitzt. Dies würde einige Aperture zum eventuellen Umstieg bewegen. (Z.B. gibt es den RAW Konverter Irridient Developer als Plug-In für Apple Fotos) 

LINKS:
Pixave2 (Herstellerseite)

Ursprünglich veröffentlicht: 10.04.2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.